
Zellen atmen auf
Hilfe bei Rheuma, Rückenschmerzen, Verspannungen und chronischen Krankheiten
Durch die Entsorgung von sauren und toxischen Schlacken aus dem Bindegewebe können selbst chronische Rückenschmerzen und Rheumabeschwerden gelindert oder zum Verschwinden gebracht werden. Basische Mineralien und Citrate sind dabei eine wichtige und wirkungsvolle Unterstützung. Die Entschlackung und Entgiftung des Organismus zur Vorbeugung und Behandlung chronischer Erkrankungen ist angesichts der Häufigkeit und Zunahme schmerzhafter Störungen am Stütz- und Bewegungsapparat, an Muskeln und Bindegewebe, Bändern und Sehnen, Knochen und Gelenken von hohem biologischen Nutzen.
Infrarot-Wärme verringert die Steifheit von Gliedmaßen und löst Muskelverspannungen. Dieser Effekt ist wichtig bei verletzten Sehnen, Bändern oder Muskeln. Aber auch zur Verringerung der Verletzungs-
gefahren bei Sportlern ist eine tiefgehende Erwärmung vor dem Training oder vor sportlichen Höchstleistungen zu empfehlen. Hierdurch wird eine intensivere und bessere Dehnung erreicht. Infrarot-Wärme reduziert die Muskelverspannung und lindert so Schmerzen. Ischiasschmerzen und Rückenschmerzen entstehen durch Muskelverspannungen; dieser Teufelskreis wird durch Wärme unterbrochen. Die Wärme reduziert die Schmerzwellen, sowohl bei den Nervenwurzeln als auch im umliegenden Gewebe.
Da die Wärme einen Einfluss auf den Gesamtorganismus hat, lassen sich bei sehr vielen Erkrankungen insbesondere auch aus dem chronisch entzündlichen Bereich positive Effekte erzielen. In der Sportmedizin wird Infrarot-A-Wärme zur Lösung von Verkrampfungen, Durchblutungssteigerung, Regeneration und Rehabilitation eingesetzt. Japanische Ärzte berichten auch von sehr guten Erfolgen bei Krankheiten wie Schulterversteifung, Schlaflosigkeit, Akne, Verdauungsstörungen, Ohrenbeschwerden, Menopausen-Syndrom und Menstruationsschmerzen.
Prof. K.L. Schmidt, Rheumaklinik Bad Nauheim der Universität Gießen, konnte in einer Pilotstudie bei Patienten mit der besonders schmerzhaften rheumatischen Erkrankung der Muskeln und Sehnen, der Fibromyalgie, eine wesentliche Besserung der messbaren Symptome erreichen. Nach neun Sitzungen innerhalb von drei Wochen litten die Patienten unter deutlich weniger Schmerzen. Auch in verschiedenen Schriften japanischer, chinesischer und amerikanischer Ärzte und Wissenschaftler wird von überzeugenden Verbesserungen der Beschwerdebilder bei einer Reihe von Krankheitssymptomen berichtet.
Schöne Haut durch Tiefenwärme
Die Haut ist eines der wichtigsten Organe unseres Körpers: sie dient der Entgiftung, der Wärmeregulierung, der Sensorik, sie dient als Schutzbarriere und als unser Aushängeschild. Infrarot-A-Wärme wirkt intensiv auf die Anregung der Hautdurchblutung, dies ist ausschlaggebend für eine jugendliche, weiche Haut. So kann sich die Haut rasch von Verunreinigungen und toten Zellen befreien. Die alte, raue Haut wird beseitigt, ihre Elastizität wird verbessert. Eine Cellulitis entsteht, wenn sich eine geleeartige Substanz aus Wasser, Fett und meist sauren Abfallstoffen unter der Haut ablagert. Infrarot-A-Tiefenwärme kann die Haut wieder ins Gleichgewicht bringen und es dem Körper ermöglichen, sich von diesen Stoffen zu befreien. Auch Ekzeme können sich dadurch rascher zurückbilden. Akne-Poren werden geöffnet, so dass überflüssiger Talg beseitigt werden kann.
Fallbeispiel:
Anwendung der Tiefenwärme 30 min. Danach im Laufe des Nachmittags: Zunehmende linksseitige Nervenschmerzen am Ischias, Leiste, Hüfte, Bein bis zur Schulter ausstrahlend. Am nächsten Morgen: Keine Wassereinlagerungen mehr an Bauch, Brust und Oberschenkel; Cellulite glatter; intensive Darmentleerung. Seitdem komplettes Wohlgefühl.
Tiefenwärme lässt die Zellen aufatmen
Wenn Tiefenwärme in Kombination mit Chi-Training, reichlich Wasser, basischen Citraten und etwas bioaktivem Vitamin C angewendet wird, lassen sich im Dunkelfeldmikroskop die exzellente Verbesserungen des Blutes und seiner Fließeigenschaften beobachten (vgl. Bildteil). Starke Eiweiß- und Fibrinablagerungen im Plasma sowie Geldrollenbildung so nennt man das Phänomen von sich aneinanderlagernden roten Blutkörperchen, die an Sauerstoff und Energiemangel leiden verschwinden meist nach der Anwendung. Die Erythrozyten können wieder frei schwimmen und damit auch in die feinen Kapillaren gelangen, um die Gewebe mit Sauerstoff zu versorgen. Der zusätzliche Sauerstoff bewirkt ein besseres Arbeiten der Körperorgane und liefert ein Plus an Energie. Die Gerinnungsfreudigkeit des Blutes ein wichtiger begünstigender Faktor für Herzinfarkt und Hirnschlag nimmt deutlich ab.
Die wärmebedingte Erweiterung der Gefäße führt zu einer besseren Durchblutung und Sauerstoffversorgung. Schmerz ist meist ein Signal von Sauerstoffmangel und der Anhäufung von sauren Stoffwechselschlacken, die in einem sauerstoffarmen Milieu entstehen. Sie kennen alle das Phänomen, wenn Sie einen Berg hinaufradeln. Je nach Trainingszustand sind ab einem gewissen Punkt die Sauerstoffreserven des Muskels aufgebraucht, und er schmerzt, da er nur durch säureproduzierende Zuckergärung Energie gewinnt. Der verkrampfte, schmerzende Muskel ist ein typisches Beispiel für langanhaltende Mangelversorgung.