Verband für ganzheitliche Gesundheitsberatung e.V.



Zahnmetall-Entfernung

Es ist offensichtlich, dass Amalgamfüllungen eine erhebliche Belastung für die Gesundheit darstellen können. Damit die Amalgamentfernung nicht zusätzliche Gesundheitsprobleme auslöst, sind folgende Empfehlungen ganzheitlicher Zahnärzte sehr wichtig.
• Die Hauptbelastung der Amalgamentfernung geschieht über das
  Einatmen. Aus Atemluft resorbiert der Körper ca. 86% des Quecksilbers,
  während durch Schlucken „nur“ ca. 8% aufgenommen werden. Wer ohne
  Atemschutz ausbohren lässt, muss mit einer akuten
  Schwermetallvergiftung rechnen. Es muss ständig mit Wasserkühlung
  gearbeitet werden! Amalgam ist eine Legierung mit niedrigem
  Schmelzpunkt. Es entstehen Amalgamstaub und gasförmiges
  Quecksilber. Queck-silbergas/-staub wird eingeatmet, im Blutfett gelöst
  und gelangt durch die Blut-Hirnschranke ins Gehirn.
• Nur wenige Zahnärzte haben eine Sauerstoffmaske, die den optimalen
  Schutz bietet. Die zweitbeste Lösung ist eine goldbedampfte
  Papiermaske über der Nase, wirksam für 3 Bohrstunden, von VOS
  erhältlich, die fugenlos auf der Haut aufliegen sollte.
• Der Zahnarzt sollte nur niedertourige grobe Hartmetallbohrer
  (Schnellwinkelstück) verwenden und die Bohrer öfters wechseln.
  Turbinenbohrer schießen kleine Amalgampartikel mit hoher
  Geschwindigkeit tief in die Mundschleimhaut.
• Der viel zitierte Kofferdamm bringt verhältnismäßig wenig. Es ist viel
  wichtiger, dass die ganze Zeit von einem Assistenten direkt am Ort des
  Bohrens kräftig abgesaugt wird. Das Absaugen sollte mit speziellen
  Clean-up-Absaugkanülen erfolgen, die den Zahn von allen vier Seiten
  umfassen. Durch den starken Absaugstrom werden die entstehenden
  Quecksilberdämpfe und Metallpartikel abgefangen und entsorgt.
• Nicht zu viele Füllungen auf einmal entfernen lassen (nur aus einem
  Quadranten), dabei 4-5 Wochen Abstand zwischen den Ausbohrungen
  halten. Amalgamfüllungen sollten möglichst in einem Stück entfernt
  werden, um die giftigen Dämpfe zu minimieren.
• Nach Entfernen des Amalgams zuerst Zement für mindestens ein Jahr
  einsetzen, auf keinen Fall Gold.
• Kein Palladium, keine Nicht-Edelmetalle einsetzen lassen.
• Naturheilkundliche Zahnärzte empfehlen, die Entfernung bei
  abnehmender Mondphase durchzuführen.
• Während Schwangerschaft und Stillzeit darf kein Amalgam entfernt
  werden.
• Essen Sie eine halbe Stunde vor der Entfernung reichlich Chlorella-Alge.

Biologisch verträgliche Zahnmaterialien
Es gibt keine Zahnmaterialien, die für alle gut sind. Folgende Zahnmaterialien gelten aber als besonders verträglich und ungiftig:
• Zemente sind am verträglichsten: Translit, Phosphatzement (normal
  härtend, nicht.schnell härtend; Harvard), Fuji-IX (braucht keine
  zusätzlichen Verarbeitungsstoffe wie Ätzgel, Liner, Primer, daher oft
  verträglich bei Problem-Patienten), Zahnelkalit (Speiko), Steinzement
  (kupferhaltige Variante oft unverträglich).
• Keramik (mit Zement einsetzen): Zirkonoxidkeramik (Kronen, Brücken),
  Empress-II, Inceram, Ducera. Einbau mit Harvard-Zement oder Drala,
  nicht mit Composite-Kleber!
• Kunststoff: Definite (haltbare Alternative zu Goldin-lays), Tetric,
  Charisma, Polyan, Dentalos Polyapress.
• Glasfasermaterial: Fibrocor.
• Implantate mit Zirkonoxid oder Carbonverbundfaser, nicht mit Titan