Verband für ganzheitliche Gesundheitsberatung e.V.



Wärme und Licht

Infrarot-A-Tiefenwärme

Infrarot-A-Tiefenwärme und Licht sind ein hochwirkungsvoller Weg aus der Regulationsstarre

Sie bewirken:

Das Leben zeigt sich nicht nur in der Bewegung und Veränderung, sondern auch in der Wärme. Auf molekularer Ebene entsteht Wärme durch intensive Bewegung, Kälte durch das Erstarren der Molekularbewegung. Wärme und Bewegung sind somit nicht voneinander zu trennen. Wärme ist ein essentieller Weg aus der Starre.
Ohne Wärme können die Lebensprozesse nicht stattfinden. Chemische Reaktionen verdoppeln ihre Geschwindigkeit bei einer Temperaturzunahme von 10 °C. Beim Menschen wird die Temperatur in einem sehr engen Bereich zwischen 37 und 38 °C reguliert. Unterkühlung und Fieber sind beides Zustände, in denen die Körperfunktionen vom Normalzustand abweichen. Einen Großteil unserer Nahrungsenergie verwenden wir dafür, unsere Temperatur aufrecht zu erhalten. Daher können Säugetiere wie Igel, Fledermaus und Murmeltier, die einen Winterschlaf halten, durch eine Senkung der Körpertemperatur um bis zu 5 °C den Energieverbrauch auf 1/10 des Normalwertes reduzieren.

Was ist eigentlich Fieber?
Subjektiv assoziieren wir mit dem Zustand des Fiebers Krankheit, wir erinnern uns an die Situationen, in denen wir mit Fieber im Bett gelegen und uns wahrscheinlich gar nicht wohl gefühlt haben. Den meisten Menschen ist leider nicht bewusst, dass das Fieber nicht die Krankheit ist, sondern die Reaktion darauf. Der Körper steigert seine Stoffwechselaktivität, um z.B. Krankheitserreger besser bekämpfen zu können. Fieber ist somit eine Methode des Körpers, sich zu heilen. Insofern ist auch die Unterdrückung des Fiebers – außer wenn es wirklich sehr hoch und damit gefährlich ist – nicht sinnvoll.

Viele Menschen wollen einfach nur das Symptom „Fieber“ zum Verschwinden bringen. Sie haben nicht die Geduld, den Körper, der tatsächlich sehr schnell und effektiv arbeitet, seinen eigenen Heilungs-
prozess durchführen zu lassen, und greifen daher schnell zum fiebersenkenden Medikament.

Wir haben die Erstarrung des Wärmeregulationssystems bereits im Zusammenhang mit der Entstehung von Krebs betrachtet. Es lohnt sich, auch den gesunden Zustand noch einmal genauer anzuschauen. Jedes System braucht Anreize und Training, um richtig funktionieren zu können. Kinder nehmen gern alles in den Mund und kommen damit mit allerlei Schmutz in Kontakt. Dies ist ein effektives Training für das Immunsystem, solange man Grundprinzipien der Hygiene dabei beachtet. Der Körper lernt, sich mit vielerlei Fremdsubstanzen auseinander zu setzen. Jeder Muskel braucht regelmäßige Bewegung, damit er richtig arbeiten kann. Ebenso ist auch für unser Wärmesystem ein Training erforderlich. Die moderne technische Entwicklung hat uns Zentralheizungen, stark isolierte Häuser, Klimaanlagen und Schutzkleidung für die Kälte des Winters beschert. Insofern haben wir uns vom natürlichen Wärmerhythmus der Natur weitgehend abgekoppelt.

Trotz reichlicher, ja, überreichlicher Ernährung fehlt vielen Menschen heute die Eigenwärme. Kalte Hände oder Füße sind im Winter weit verbreitet; selbst in geheizten Räumen und im Bett wird Frösteln empfunden. Dies weist auf ein generelles Abwehrdefizit hin: Zu beobachten ist dann eine zunehmende Anfälligkeit für Erkältungskrankheiten, aber auch die Tendenz zu degenerativen Zellveränderungen.
Beim Krebs finden wir fast immer eine Erstarrung der Wärmeregulation und Drosselung der Energie- und Wärmeproduktion. Der Krebskranke hat häufig vor seiner Erkrankung über Jahre oder Jahrzehnte kein Fieber mehr erlitten und hat eine insgesamt erniedrigte Körpertemperatur. Die Ärzte des Mittelalters nannten den Krebs eine „kalte und trockene Erkrankung“. Mit dieser Charakteristik haben sie zwei wichtige Eigenschaften des Krebskranken erfasst, nämlich seinen gestörten Wärmeorganismus und seinen gestörten Wasserhaushalt. Daher ist es sinnvoll, die natürlichen Außenreize als Training für das Wärmesystem zu nutzen: