Verband für ganzheitliche Gesundheitsberatung e.V.



Stoffwechselaktivierung

Tiefenwärme aktiviert den Stoffwechsel und entgiftet
Wir sind als Wärmewesen von der Wärme der Sonne abhängig, ohne die das Leben auf der Erde nicht möglich wäre. Wenn die Sonne scheint, fühlen wir uns wohler, sind besser gelaunt, fröhlicher und aktiver. Vor allem aber in den Wintermonaten erreicht uns zu wenig Sonne.
Die positive Wirkung der Sonne beruht auf ihrer infraroten Strahlungswärme, dem sichtbaren Licht, das alle Farben enthält, und dem energiereichen UV-Licht. Die infrarote Wärmestrahlung ist eine zentrale Energiequelle für unser Leben und ist energieärmer und daher unschädlicher als die ultraviolette Strahlung, die bei Überdosierung Hautschäden und Hautkrebs verursachen kann. Sie ist die einzige Energieform, die Materie direkt erwärmt, ohne dabei die sie umgebende Luft zu erwärmen. Auch unser Körper strahlt infrarote Energie aus. Dies ist mit ein Grund, warum die Berührung durch einen anderen Menschen als heilsam empfunden wird. Seit Jahrtausenden benutzen die Menschen Wärme als Heilmittel, um Krankheiten wie Rheuma, Gicht, Ischias, Neuralgien und Erkältungskrankheiten unter dem Wärmeeinfluss zu bessern.
Die Erhöhung der Körperwärme hat eine Mobilisierung des Immunsystems zur Folge. So galt vor der Entwicklung von Antibiotika und Kortikoiden die Ganzkörperhyperthermie bei der Behandlung chronischer Infektionen und Entzündungen als Standardtherapie. Heute wird speziell die Infrarot-A-Wärme in vielerlei Hinsicht therapeutisch genutzt, da Infrarot-A-Strahlen durch die Haut selektiv aufgenommen werden. Die Haut und der Stoffwechsel brauchen für ihre Funktionen eine Anregung. Die Erzeugung infraroter Energie innerhalb des Gewebes ist ein Teil der gesunden Körperaktivität.

Bei der Erwärmung des Körpers lassen sich interessante Veränderungen beobachten:
• Stoffwechsel und biochemische Prozesse werden bei jedem Grad
  Celsius Kerntemperatur um 15% beschleunigt. Dies führt zu erhöhter
  Regeneration und zu verbesserten Reparaturmechanismen im Gewebe.
• Der Abbau von Medikamenten und anderen Fremdstoffen kann sich bei
  erhöhter Körpertemperatur beschleunigen.
• Sol- und Gel-Lösungen, sowie fettähnliche Stoffe (Lipoide) tendieren
  dazu, in einen flüssigen Zustand überzugehen, was zu einer erhöhten
  Viskosität der außerzellulären Körperflüssigkeiten und zu einer erhöhten
  Elastizität der Zellmembranen führt. Dies sind beides Effekte, die einer
  Erstarrung entgegen wirken.
• Die Zellmembranen werden insgesamt durchlässiger. (Die passive
  Diffusion wird erhöht.)

Der vor 2500 Jahren lebende Arzt Paramenides hat die Wirkung der Wärme treffend beschrieben: „Gib mit ein Mittel, Fieber zu erzeugen, und ich heile jede Krankheit“.
Die Arndt-Schultz'sche Regel besagt, dass schwache Reize die Lebenskraft anfachen, während starke Reize sie hemmen und stärkste Reize die Lebensfunktion lähmen. Bei der Wärme kommt es also auf die richtige Dosierung an, wenn sie stärkend wirken soll. Ein Dauerreiz ist von seiner Wirkung her kritisch zu beurteilen, wie z. B. ein elektromagnetisches Feld, welches zur Entleerung der Kraftreserven (Erniedrigung des elektrochemischen Membranpotentials) führen kann. Die meisten lebenden Zellen weisen eine dem Temperaturanstieg proportionale Stoffwechselsteigerung bis zur Grenze der Wirkungsumkehr und irreparablen Hitzeschädigung auf.
Zur Aktivierung des Wärmehaushalts verwenden wir ein System, das in ähnlicher Weise für die Hyperthermie benutzt wird. Der sichtbare Spektralbereich des Lichts endet bei etwa 780 Nanometer (nm). Das sich anschließende Infrarotgebiet wird in IR A, B und C aufgeteilt. Die kurzwellige Infrarot-A-Strahlung (780 bis 1.400 nm) erweist sich dabei als sehr vorteilhaft; denn sie dringt 40 bis 50 mal so tief in die Haut ein wie die langwellige Infrarot-B und -C-Strahlung. So werden die tieferen, stark durchbluteten Hautschichten (Unterhautfettgewebe) erwärmt, die oberen empfindlichen Hautschichten werden geschont. Die oberen Hautschichten sind nicht nur hitze-, sondern auch wesentlich schmerzempfindlicher. Daher ist die kurzwellige Infrarot-A-Strahlung spürbar wirkungsvoller und schonender als herkömmliche Infrarot-C-Strahlung (wie z.B. in Infrarot-Wärmekabinen oder finnischen Saunen). Die Haut und die Muskeln werden durch die Wärme stimuliert. Starkes Schwitzen ist die Folge. Die innere Körperkerntemperatur kann sich erhöhen.

Auf zwei Komponenten kommt es bei einer effektiven Licht- und Wärme-Anwendung vor allem an:
1. die eigentliche Infrarot-A-Lichtstrahlung
2. das Reflektieren der Körperwärme und Infrarot-Strahlung durch Spezial
    Reflektorfolien.

Die bei der Körperbehandlung entstehenden 40 - 60 °C werden als angenehm und wohltuend empfunden. Sie schließen deshalb eine hohe körperliche Belastung, wie z.B. in der Sauna, weitgehend aus. Durch die gleichermaßen intensive wie sanfte Wirkung lässt sich die Anwendung auf 15 – 30 Minuten pro Sitzung begrenzen.
Eine künstliche Infrarot-A-Bestrahlung ist der Sonne nachempfunden. Neben der Tiefenwärme stimuliert auch das Licht entscheidend das körperliche und seelische Wohlbefinden. Dies ist wohl ein weiterer Grund, warum man sich nach der Anwendung eines Tiefenwärme-Licht-Systems nicht so müde wie nach einer klassischen Sauna fühlt, sondern voller neuer Lebenskraft. Prof. Popp hat festgestellt, dass Zellen vorwiegend durch sogenannte Biophotonen – durch Licht also – kommunizieren. Auf die Bedeutung von Biophotonen, das Licht in unseren Zellen, kommen wir später noch ausführliche