
Lichttherapie
Natürliches Vollspektrumlicht mit einem physiologischen UV-B-Anteil wird immer häufiger zur Lichttherapie bei verschiedensten Erkrankungen eingesetzt: Winterdepressionen, SAD, Rachitis, Gelbsucht der Neugeborenen, Schlafstörungen, Hauterkrankungen, Allergien, u.v.a.
Im Winter herrscht Lichtmangel, es fehlen zudem auch im natürlichen Tageslicht die biologisch wichtigen UV-B- und A-Lichtanteile. Oft wird die Ursache nur als ein Mangel an Helligkeit und nicht als ein Mangel an Licht-Qualität gesehen. So wird in der Licht-Therapie oft nur helles (billigeres) Licht mit unnatürlichen Spektren (Halogen- oder Leuchtstoffröhren) in hohen Dosierungen angewandt.
Doch die extreme Helligkeit mit diesen verfälschten Kunstlichtquellen erzeugt verstärkt Stress (durch Erhöhung des Stresshormons Cortisol). Wer nur Kohlenhydrate zu sich nimmt, deckt zwar seinen Energiebedarf, aber der Mangel an Vitaminen, Mineralstoffen und anderen Nährstoffen würde den Menschen krank machen. So wie nur eine ausgewogene Ernährung gesund erhält, benötigen wir auch ein ausgewogenes Lichtspektrum, das mit dem der Sonne weitgehend identisch ist: Vollspektrum mit einem physiologisch sinnvollen UV-B+A-Anteil.
Wenn Sie eine Lichttherapie durchführen, sollten Sie nicht gleichzeitig Lithium-Medikamente einnehmen. Das Lithium macht die Augen extrem lichtüberempfindlich. Eine Lichttherapie erübrigt sich häufig schon, wenn man im Büro oder zu Hause eine helle Schreibtischleuchte oder Büroleuchte mit Vollspektrumlicht installiert und dieses Licht regelmäßig aufnimmt.
Farben die Frequenztherapie der Sonne
Die Farbtherapie ist so alt wie die Sonne, denn die Sonne „therapiert“ uns in ihrem Spektrum mit allen Farben. Prof. Nils Finsen, der für seine Forschungsarbeit über Licht und Farben 1903 den Nobelpreis für Medizin erhielt, erbrachte als erster den wissenschaftlichen Beweis für die physiologische Wirkung der Farbtherapie, die jenseits von Autosuggestion liegt. Im Experiment führte man Blinde in einen Raum, der in einem kalten Blau gehalten war, worauf die Körpertemperatur absank. In einem roten Raum stieg bei gleicher Zimmertemperatur die Körpertemperatur deutlich an. Es wurden als unheilbar geltende Geisteskranke durch die Wirkung von Farben geheilt, Tobsüchtige beruhigten sich im Blauzimmer und melancholische, depressive Menschen gewannen neue Lebensfreude im orangegelben Raum. Wie ist es möglich, dass Farben sogar bei Blinden wirken?
Licht ist eine elektromagnetische Welle, bei der die Energie in bestimmten Bündeln transportiert wird. Diese Energiebündel nennt man Photonen. Der Energiereichtum des Photons hängt von seiner Wellenlänge ab. Je kürzer die Wellenlänge (blaues Licht), desto energiereicher das Photon, je länger die Wellenlänge (rotes Licht), desto energieärmer das Photon. Die Photonen dienen damit als Energieträger.
Farbstrahlen geben gemäß ihrer Wellenlänge Energien an die Elektronen im Organismus ab. So entstehen in der Pflanze durch Photosynthese unsere Nährstoffe. Licht ist aber auch Informationsträger, und zwar auf indirekte und direkte Weise. Treffen Farbstrahlen auf unsere Haut, werden spezifische Rezeptoren angeregt, die für jede Farbe einen entsprechenden Reiz an das Hypothalamus/Hypophysen-System weiterleiten. Dort wird eine endokrine Reaktion ausgelöst, die die Farbinformation (indirekt) an den ganzen Körper durch die Freisetzung spezifischer Hormone weiterleitet.
Wie Popp nachgewiesen hat, kommunizieren Körperzellen miteinander durch sogenannte Biophotonen, durch Licht und Farbe also.
Das erklärt, warum die Farbtherapie die älteste und natürlichste Form der Frequenztherapie ist und so große therapeutische Wirkung zeigt.
Fehlt z. B. die Energie einer bestimmten Farbe, dann ist der Organismus mit dieser Energiequalität unterversorgt und entwickelt entsprechende Mangelsymptome. Durch die Farbtherapie lassen sich spezifische Farben zuführen, um den Organismus in seinen Eigenschwingungen zu unterstützen. Auch eine Überversorgung mit einer bestimmten Farbe kann ein großes Problem darstellen. So aktiviert Rotlicht sehr auf der körperlichen Ebene und erschöpft so die Energiereserven.
Wie Sie Ihren dominanten Farbtyp erkennen können und welche Farben für Sie ausgleichend wirken, können Sie einer Tabelle entnehmen, die Sie beim „Verband der ganzheitlichen Gesundheitsberater-
/innen“ bestellen können. Für die Farbwirkung gibt es zwar allgemeine Richtlinien, doch auch große individuelle Unterschiede. Daher ist es am besten, wenn Sie selbst für sich herausfinden, was Ihnen gut tut und Sie wieder in die Harmonie bringt.