Verband für ganzheitliche Gesundheitsberatung e.V.



Kieferherde

Tote Zähne und Kieferherde belasten den Körper
Die kilometerlangen Haarkanäle eines wurzelbehandelten oder aus anderen Gründen abgestorbenen Zahnes trocknen aus und werden von sauerstofflos lebenden (anaeroben) Mikroorganismen (Clostridien, Staphylococcus aureaus, Shigellen, Streptokokken, und Proteus Vulgaris) besiedelt. Die toxische Zusammensetzung des Wurzelfüll-Materials (bis vor kurzem war dies krebserregendes Arsen) verhindert vielleicht eine akute „heisse“ Infektion aber keine schleichende „kalte“. Der tote Zahn wird in jedem Fall besiedelt, auch wenn es sich nicht durch Schmerzen bemerkbar macht. Sobald die Kräfte des Immunsystems jedoch geschwächt sind, verbreiten sich die Bakterien aus den Zahnhöhlen. So vervierfachen z. B. bakteriell infizierte Zähne und eine bakteriell infizierte Mundschleimhaut das Risiko eines Schlaganfalls, steigern das Herzinfarktrisiko deutlich und fördern die Entstehung von Autoimmun-
erkrankungen. Auch bei der Entstehung von Krebs spielen Zahnherde eine wichtige Rolle. Daher fordern ganzheitliche Onkologen und Zahnärzte die Herdsanierung als essentiellen Teil jeder Tumortherapie.
Weitere wichtige Infektionsherde im Zahnbereich sind:

• Infizierte Kieferherde (z. B. nach Extraktionen verbliebene
   Kieferkavernen)
• Infizierte, lebende Weisheitszähne
• Der Spalt zwischen Zahn und Füllung, vor allem bei Kunststofffüllungen

Alternative und traditionelle Medizin schauen auf das Gebiss als holographisches Organsystem, vergleichbar mit den mittlerweile bekannten Reflexzonen der Füße, Hände und Ohren. Der Begründer der Elektroakupunktur, Dr. Voll, und der Zahnarzt Dr. Kramer haben Pionierarbeit bezüglich der Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Zähnen, den jeweiligen energetischen Verbindungsbahnen (Meridiane) zu den Organsystemen geleistet. Chronische Funktionsstörungen von Organen äußern sich mit der Zeit an den entsprechenden Zähnen, wie auch umgekehrt Manipulationen an den Zähnen zu chronischen Erkrankungen der entsprechenden Organe führen können. Die in dieser Hinsicht schlimmsten „Behandlungen“ sind Wurzelfüllungen, Schwermetallfüllungen und Metallimplantate.
Die Gültigkeit der alternativen Sichtweise für den eigenen Fall kann jeder ganz einfach prüfen, indem man eine Aufstellung derjenigen Organsysteme, die den eigenen wurzelgefüllten Zähnen zugeordnet sind, mit den chronischen und akuten Gesundheitsproblemen vergleicht.