
Gifte in Pflegemitteln
Gift ist auch die Chemie, die Mann oder Frau sich täglich auf die Haut aufträgt und die so vom Körper aufgenommen wird. Fast überall enthalten ist Isopropanol (Isopropylalkohol), dem die Physiologin Hulda Clark eine große Rolle bei der Krebsentstehung zuschreibt. In Deos findet sich z.B. die leberschädigende Verbindung Triclosan, die zudem häufig mit Dioxin verunreinigt ist. In Zahnpasta können Triclosan, andere Verbindungen und Emulgatoren (PEGs) enthalten sein, die die Schleimhäute für Schadstoffe durchlässig machen.
Cremes, Lotions und Shampoos enthalten häufig:
Konservierungsstoffe wie Formaldehyd, um die Haltbarkeit zu verbessern. Formaldehyd gilt als krebsverdächtiger Stoff, der die Schleimhäute reizt und Allergien auslösen kann. Gekennzeichnet werden diese Substanzen auf der Zutatenliste u.a. als Bronopol, Bronidox, Diazolidinyl-Harnstoff, Diazolidinyl-Urea, DMDM Hydantoin, 5-Bromo-5Nitro-1,3-Dioxane.
Künstliche Duftstoffe, polyzyklische Moschusverbindungen, die sich im menschlichen Fettgewebe anreichern können. Nitromoschus-Verbindungen zählen zu den Aromaten, die in der Natur nicht vorkommen. Sie sind äußerst langlebig und reichern sich in der Umwelt an. Mittlerweile sind sie auch in der Muttermilch und im menschlichen Fettgewebe gefunden worden. Ein Stoff dieser Gruppe, Moschus Ambrette, ist bereits in Kosmetika verboten. Dieser Stoff gilt als schädigend für die Nerven und das Erbgut. Ein Verbot der beiden Nitromoschus-Verbindungen Moschus Xylol und Moschus Ketonin in Kosmetika scheint nur eine Frage der Zeit. Wobei die künstlichen Duftstoffe nicht nur in Parfüms, sondern in großen Mengen auch in Kosmetik-, Wasch- und sogar Putzmitteln eingesetzt werden.
Emulgatoren, sogenannte PEG/PEG-Derivate. Die Stoffe gelten als schädlich, weil sie die Haut durchlässiger machen und die Aufnahme von Schadstoffen in den Körper erleichtern.
Erdölprodukte (Paraffine), die als billiger Ersatz für hochwertige pflanzliche Öle eingesetzt werden. Sie lassen sich erkennen durch Bezeichnungen wie Paraffine, Petrolatum oder Mineral Oil. Ihr Anteil liegt bei einigen Produkten bei über zehn Prozent. In hohen Konzentrationen können sie die Atmung der Haut beeinträchtigen.
Haarfärbemittel, die besonders kritisch zu beurteilen sind. Bereits Mitte der 70er-Jahre häuften sich Hinweise in der wissenschaftlichen Literatur, dass einige der wichtigsten Farbstoffe krebserregend sind. Mehrere Studien kamen alle zu demselben Ergebnis: Friseusen erkranken häufiger an Krebs als Frauen in anderen Berufen. Dabei zeigen inzwischen US-amerikanische Studien, dass nicht nur Friseusen, sondern auch Anwenderinnen gefährdet sind. Wer früh beginnt, Haarfarben zu benutzen und dies über Jahre hinweg tut, hat ein erhöhtes Risiko, an bestimmten Krebsarten und Rheuma zu erkranken. Insbesondere dunkle Haarfarben sind gefährlich.
Tipp:
Die gesunde Alternative zu Färbemitteln sind Pflanzenfarben. Inzwischen gibt es ein breites Spektrum von biologischen Pflegemitteln und Naturkosmetik. Achten Sie darauf, was Sie selbst vertragen können. Parfüm sprühen Sie lieber auf die Kleidung als auf die Haut.