Verband für ganzheitliche Gesundheitsberatung e.V.



Amalgam

Von vielen Kritikern wird die Verwendung von Amalgam als eines der großen Verbrechen an der Volksgesundheit betrachtet. Amalgam ist eine Mischung verschiedener Schwermetalle mit Quecksilber als Hauptbestandteil. Aus diesen Zahnfüllungen lösen sich ständig toxische Schwermetallionen und stellen für das Immunsystem eine ständige Belastung dar, während sie für ein geschwächtes Immunsystem eine unlösbare Aufgabe sind.

Auch ohne jemals Amalgamfüllungen gehabt zu haben, kann man eine Quecksilberbelastung aufweisen, die von der amalgambelasteten Mutter während der Schwangerschaft über die Placenta und später über das Stillen aufgebaut wurde. Dieser Zusammenhang sollte bei der psychologischen Betreuung von erziehungsauffälligen Kindern beachtet werden.
Auf Grund ihrer Fettlöslichkeit landen Schwermetalle vor allem bei Übergewichtigen im Unterhautfettgewebe und dann im zweitfettreichsten Gewebe, den Nervenzellen. Während sie im Unterhautfettgewebe wenig stören, verursachen sie in den Nervenzellen schwerste Störungen. Sie beeinträchtigen die gesunde Funktion von Nerven und Gehirn, indem sie Ionenkanäle blockieren und die Leitfähigkeit der Nerven beeinträchtigen. Typischerweise ergeben sich zwei Belastungsbilder. Bei „geringer“ Belastung, d.h. wenn der Körper noch versucht, die Funktionsbeeinträchtigung durch die Schwermetalle zu kompensieren, ergibt sich eine Situation, die man mit dem Etikett „Überempfindlichkeit“ versehen kann und sich in verschiedenen Arten der Hypersensibilität, Allergisierung und Toleranzerniedrigung äußert. In der zweiten Phase der Belastung kann der Körper nicht mehr kompensieren und es ergeben sich nervliche Unterfunktionen bis hin zur Lähmung. Das Nervensystem würde ohne Toxineinlagerung bis in ein sehr hohes Alter ohne Beeinträchtigung funktionieren.

Pilze im Darm als Folge von Schwermetallbelastung
Pilze wie Candida albicans binden in ihren Zellwänden Schwermetalle. Der Körper wird zwar von den giftigen Stoffwechselprodukten der Pilze (Mykotoxine) belastet, aber von den Schwermetallen entlastet. Eine Pilzbehandlung (Mykosetherapie) ohne vorhergehende Schwermetallausleitung ist insofern mehr als fragwürdig. Es ist durchaus möglich, die Pilze abzutöten, doch werden sie sich bei der nächsten Gelegenheit wieder ansiedeln. Nach einer gründlichen Schwermetallausleitung kann sich wieder eine natürliche Darmbakterienflora ansiedeln, die von ganz allein die Pilze vertreibt.